LLLOKLABORTECHNIK BEGREIFEN.
GESAMTMODELL

Drehen. Entdecken. Verstehen.

Dein Wagen wird aufgebaut …

Wähle ein Teil am Modell oder in der Liste.
SCHEMATISCHES FUNKTIONSMODELLZiehen: drehen · Scrollen / 2 Finger: zoomen
HL am Wagen5,00 bar
Vorrat R5,00 bar
Zylinder C0,00 bar

Bremse gelöst

HL senken → Zylinder füllt → Gestänge legt die Bremssohlen an.

DEINE WAGENWERKBANK

Jedes Teil in Ruhe ansehen.

01

Auswählen und freistellenKlicke ein Teil am Wagen an oder suche es im Katalog. „Einzeln ansehen“ blendet die übrigen Teile aus. Mit „Fokus“ vergrößerst du die Auswahl.

02

Ins Innere schauen„Durchblick“ macht Gehäuse und Wagenboden transparent. Der Explosionsregler zieht die Teile auseinander. Das Augensymbol blendet einzelne Teile oder ganze Baugruppen aus.

03

Die Bremse bewegenSenke unter dem Modell die HL-Vorgabe. R speist den Bremszylinder C; Kolben, Gestänge und Bremssohlen bewegen sich. Zum Lösen erhöhe HL wieder. P und G zeigen unterschiedliche Reaktionszeiten.

04

Unabhängig von DruckluftDie Handbremse betätigt das Gestänge mechanisch. Ihr Schalter verändert den C-Druck nicht. „Radsätze“ ist eine Bewegungsdemo ohne Bremsweg- oder Fahrphysik.

Ziehen dreht die Ansicht, Mausrad oder zwei Finger zoomen. Im 3D-Feld drehen Pfeiltasten die Kamera, + / − zoomen. Mit „Unten“ siehst du die Bremsanlage. Esc beendet die Einzelansicht.

ZUM MODELL

Güterwagen mit Klotzbremse.

Die Ansicht zeigt einen zweiachsigen Beispielwagen mit Blattfederung, vier Rädern und acht Bremssohlen. Die ausgewählte Anordnung besitzt eine mehrlösige Druckluftbremse sowie eine mechanische Handbremse.

Radsatzwellen, Räder, Lagerbaugruppen, einzelne Federblätter, Bremssohlen, Halter, Hängeeisen, Gelenkbolzen, Splinte, Bremsdreiecke, Zugstangen und Zylinderinnenteile sind getrennt auswählbar. Der Spurkranz ist als Detailzone des Radkörpers auswählbar; er ist kein angeschraubtes Einzelteil. Kleine Befestigungsteile innerhalb mancher Baugruppen sind zusammengefasst.

Das Modell stellt keine konkrete Wagengattung maßgetreu nach. Abstände, Farben, Hübe, Gestänge und Einbauorte sind zur Erklärung vereinfacht. Die Explosion zeigt Bauteilbeziehungen und keine Demontagereihenfolge. Der Gestängesteller zeigt Spindel, Mutter und Funktionsfeder; ein vollständiger Nachstellzyklus und eine bestimmte Herstellerkonstruktion werden nicht simuliert.

Druckluft und Kraftweg

Das Druckmodell verwendet dieselben Grundfunktionen wie das Bremslabor. HL steuert die indirekte Bremse; der örtliche Vorrat R liefert die Zylinderluft. Die Vorsteuerung mit Relais ist eine Funktionsabstraktion. Gezeigt werden Druckaufbau und -abbau, vergrößerter Kolbenweg und eine daran gekoppelte Gestängebewegung. Die Zeichnung bildet keine exakte Konstruktionskinematik oder Kraftübersetzung ab.

Die Handbremsfunktion führt einen vereinfachten mechanischen Zug in das gemeinsame Gestänge ein. Sie erzeugt keinen Luftdruck. Dieser Beispielwagen besitzt keinen Federspeicher; den Federspeicher der Lok kannst du im Bremslabor untersuchen. Die Rückzugfeder im Wagen-Bremszylinder dient dem Lösen.

Fahrzeuggeschwindigkeit, Bremsweg, Erwärmung, Reibwerte, Lastabbremsung, Verschleiß und Federkennlinien sind nicht berechnet. Die Raddrehung ist eine Bewegungsdemo. Die Bedienung ist keine Bremsprobe oder Wartungsanleitung für ein reales Fahrzeug.

Technischer Hintergrund

Wabtec · Bremsmechanik und Gestängesteller (WO2013098350A2) beschreibt unter anderem die Aufgaben von Bremszylinder, Hebeln, Bremsklotzhaltern und Gestängestellern an einer Drehgestellbremse. Die hier gezeigte zweiachsige Wagenanordnung ist eine eigene schematische Konstruktion und keine Nachbildung dieses Patents.