L∕LLOKLABORBREMSTECHNIK
PNEUMATISCHES FUNKTIONSMODELL

Vom Luftvorrat bis zum Bremsklotz.

Simulation läuft
SCHRITT FÜR SCHRITT

Den Bremsvorgang nachvollziehen

Startet gefüllt und gelöst, mehrlösig in P. Jeder Haltepunkt zeigt einen echten Zustand der Simulation. Die Vorgänge können sich überlappen.

Klicke ein Bauteil an oder wähle einen Zusammenhang. Hervorhebung zeigt Zugehörigkeit; nur bewegte Striche und Punkte zeigen Luftströmung.

Der gesamte Luftweg im Modell

HB / HBL · VorratHL · SteuerleitungA · VergleichsdruckR / H · BremsluftvorratCᵥ · VorsteuerungC · BremszylinderFS · Lösekammer

Bewegte Striche zeigen die Strömungsrichtung. Eine farbige Leitung kann unter Druck stehen, ohne dass Luft fließt. Bauteile sind anklickbar.

Gefüllt und gelöst

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BAUTEIL ERKUNDEN

Ein Luftweg – drei verschiedene Bremsprinzipien.

Klicke im Luftplan oder in den 3D-Ansichten auf ein Bauteil. Hier erscheinen seine Aufgabe und die zugehörigen Luftwege.

Probiere es aus

Jeder Versuch beginnt mit einem definierten Ausgangszustand.

Zusätzliche Versuche · Luftverluste und Versorgung
FACHLICHE GRUNDLAGE

Ein Funktionsmodell zum Verstehen.

Die Simulation bildet die pneumatischen Grundzusammenhänge einer Lok mit zwei Wagen ab.

Was fachlich abgebildet wird

Der Angleicher erhöht die HL-Vorgabe in Fahrt bis 5,3 bar und baut die Überhöhung anschließend langsam ab. Kleine Ausgleichswege des gelösten Steuerventils lassen A beziehungsweise H nachführen. Während einer Betriebsbremsung oder im Abschluss hält das Lernmodell den verbleibenden Zuschlag; beim Zurückkehren in Fahrt wird er weiter abgebaut. Die Schnellbremsung entlüftet unabhängig davon die HL. Das ist eine gewählte Bedienlogik, keine fahrzeugspezifische Angleicheranleitung.

Festgelegte Modellwerte

HL-Regelbetriebsdruck5,0 bar
VollbremsstellungHL 3,5 bar ohne Angleicherzuschlag
Angleicherbis 5,3 bar; Modellanstieg 0,035 bar/s, Abbau 0,0015 bar/s
Kompressor-Schaltpunkte8,5 / 10,0 bar
Mehrlösig: C / Cᵥmax. 3,8 bar, gewählter Modellwert
Einlösig: H / C40 / 16 Liter; bei 5 bar in H und leerem C etwa 3,57 bar Ausgleichsdruck
Federspeicher-Versorgung5,0 bar, gewählter Modellwert
Federkraft / Kolbenfläche7,5 kN / 250 cm², gewählte Modellwerte

Alle angezeigten Drücke sind Überdrücke gegenüber der Atmosphäre. 0 bar bedeutet hier Umgebungsdruck. Volumen, Durchfluss, Empfindlichkeit und Federdimensionierung sind didaktisch gewählte Parameter. Die Bremsstellung G reagiert langsamer als P; die Zeitkurven sind keine Baumusterprüfung.

Grenzen der Darstellung

Die 2D- und 3D-Schnitte zeigen die gewählten Zweidruck- und Dreidruckprinzipien und ihre Funktionsbauteile, keine vollständige Herstellerkonstruktion eines bestimmten Steuerventils. Füllstoß, Hochabbremsung, Lastabbremsung, ep-Bremse, dynamische Bremse, Gleitschutz und fahrzeugspezifische Verriegelungen sind nicht simuliert. Der HL-Bruchversuch bildet eine offene Leitung am Zugende ab, keine vollständige Zugtrennung.

3D-Geometrie, Gestänge, Kolbenwege und die Federspeicher-Überlastschutzschaltung sind vereinfachte Beispiele. Bei realen Fahrzeugen hängen Einbau, Lösedrücke, Notlösen und Wiederinbetriebnahme von der Bauart ab. Maßgebend bleiben die Fahrzeugunterlagen und deine Ausbildung.

Ergänzende technische Belege

Westinghouse · Selbstregelndes Führerbremsventil (AT229361B) beschreibt Druckanhebung und gedrosselten Rücklauf einer Angleichvorrichtung.

Westinghouse Air Brake · Spring applied parking brake assembly (US6761253B1) beschreibt das Prinzip einer pneumatisch gelösten Federbremse für eine Klotzbremsanlage. Die Animation ist eine eigene schematische Konstruktion.